AUTOR THEATERSTÜCKE

‚Höhenflug’ (Liebesdrama/4 Personen/Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
Die Schauspielerin und Sängerin Barbara Conti hat nach ihrem Hit ,So hoch so weit‘ in ihrem Film ,Firefly‘ keine weiteren Erfolge mehr zu verzeichnen und steht am Ende ihrer kurzen Karriere. Sie ist ein so genanntes One-Hit-Wonder. Da macht sich Tony an sie heran. Tony ist ein Fan Barbaras und Besitzer eines Rotlicht-Etablissements. Er gewinnt Barbaras Zuneigung und überredet sie - in der Hoffnung, dadurch Publikum anzulocken -, in seiner Bar aufzutreten. Zur gleichen Zeit versucht Jacques Müller mit ihr in Kontakt zu treten. Jacques ist Sportflieger. Bei einem Flug-Unfall wurde sein Sohn lebensgefährlich verletzt und liegt im Koma. Jacques‘ Sohn war ein glühender Verehrer Barbara Contis. In der verzweifelten Hoffnung, diesen ins Leben zurückzurufen, möchte Jacques, dass Barbara Conti am Krankenbett seines Sohnes singt. Barbara hält Jacques für einen lästigen Stalker. Tony verjagt ihn brutal. Barbara verfällt Tony mehr und mehr und beginnt, zu trinken. Tony behandelt sie immer schlechter. Als er Barbara zu einem Striptease zwingt, taucht in heller Verzweiflung Jacques mit der Nachricht auf, dass sein Sohn gestorben ist. Barbara begreift, dass Jacques kein übler Stalker ist und sucht ihn am nächsten Tag auf, um sich für ihre rüde Abweisung zu entschuldigen. Am Ende kehrt sie dem Showbiz für immer den Rücken und fliegt während einer spektakulären Flugshow mit Jacques in den siebten Himmel der Liebe.

‚Café Karibik’ (Komödie/5 Personen/Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
Ein Strandcafé in der Karibik ist der große Traum des Aussteigers Lucky Grün. Er und sein Freund Boris Kaiser kennen sich aus dem Sandkasten, haben zusammen studiert und sind inzwischen ältere Herren. Lucky ist Hippie geblieben, Boris hat die Firma seines Vaters übernommen - ,Seifen Kaiser‘. Als Boris glaubt, an Hautkrebs sterben zu müssen, möchte er seinen Freund Lucky zum nachfolgenden Geschäftsführer machen. Boris‘s Frau Verena ist vehement dagegen und plädiert für den neu von ihr eingestellten PR-Manager Horst Jung. Dieser ist heimlich mit Lizzy, der treuen Sekretärin Boris Kaisers liiert. Als Lizzy dahinter kommt, dass Jung kriminell ist, unlautere Absichten gegen Boris hegt und sich an dessen Frau Verena heran machen will, distanziert sie sich - zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Loyalität ihrem Chef gegenüber hin und her gerissen - von Jung und zieht Lucky ins Vertrauen. Lucky überredet Boris, seinen vorzeitigen Tod zu fingieren und als Testamentsnotar verkleidet Lizzys Aussagen zu überprüfen. Als Boris mit ansehen muss, dass seine Frau auf seiner Couchgarnitur tatsächlich mit Jung unter einer Decke steckt, verkauft er die Firma, verjagt Jung, enterbt seine Frau und erfüllt Lucky und sich den Traum vom Lebensabend in einem Strandcafé in der Karibik - mit im Aussteiger-Team Lizzy. Am Ende spürt Jung die drei auf. Lizzy hat vorgesorgt. Jung verliert auf der ganzen Linie. Als Boris am Ende erfährt, dass er doch nicht sterben muss, kann das Leben erst richtig beginnen.

‚Was wird hier eigentlich gespielt?’ (Komödie/5 Personen/Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
In einem Provinztheater wird der ‚Tartuffe‘ von Moliere aufgeführt. Während der Proben wiederholt sich der Konflikt des Stücks im Ensemble. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Storch, der Regisseur ist der wahre Tartuffe, wird am Ende enttarnt und verjagt.

,Der Künstler’ (Tragödie/3 Personen/Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
Daniel ist E-Gittarrist, hat freiheitliche, ‚unbürgerliche‘ Anschauungen und liebt gewagte, provozierende Eskapaden. Seine Freundin Yvonne findet seine Texte und Songs toll, macht bei seinen lebensgefährlichen Verrücktheiten mit und ist ihm - wann immer er will - sexuell zu Diensten. Als Daniel eine Band in ganz großem Stil aufziehen will, leiht er sich von Yvonnes Berufskollegen Klaus eine hohe Geldsumme, die dieser heimlich aus der Betriebskasse seines Arbeitgebers nimmt. Yvonne stellt ihn deswegen zur Rede. Daniel setzt sie vor die Tür und schickt sie zu Klaus. Seine teuer vorfinanzierten Unternehmungen scheitern. Als Klaus sein Geld zurück haben will, findet Daniel das total 'Scheiße'. Es kommt zum Streit zwischen ihm und Yvonne. Am Ende kommt Daniel bei einer seiner Eskapaden ums Leben.

,Ansbach’ (Komödie/5 Personen, Co-Autor: Evangelia Epanomeritaki)
Roland Miller ist Pädagoge in einem fränkischen Gymnasium für Knaben. Seine Leidenschaft ist die Psychologie. Bei Paul Murcks, einem seiner Schüler, vermutet er eine frühkindliche psychische Störung und möchte den Jungen seinem ehemaligen Klassenkameraden, dem Psychiater Jobst Mutter vorstellen. Miller wählt für das Treffen eine Ansbacher Wirtschaft. Paul ist durch die Situation verunsichert, bestellt eine Sahnetorte mit Bier und übernimmt arglos Millers Analyse seiner Person. Während Miller und er auf Jobst Mutter warten, stellen die Wirtin und ein aufdringlicher Gast widersprüchliche Theorien über Paul‘s ,Krankheitsbild‘ auf. Als am Ende der erwartete Jobst Mutter auftritt, eskaliert die Situation. ,Ansbach‘ ist ein Stück über den Versuch der Gesellschaft, ihren Mitmenschen mit psychologischem Vokabular Mängel und Fehlverhalten zu diagnostizieren.

‚Nudeltrauma’ (Komödie/6 Personen, Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
In der Trattoria ‚Al Dente‘ spielt sich Ungeheuerliches ab. Martina will nur kochen. Ihr Bruder Bruno will möglichst jede Anstrengung vermeiden und als größte Idiotie den TV-Pfarrer Gottfried Mücke kidnappen. Dazu ein über eine Internet-Paarvermittlung zustande gekommenes Date zwischen Martina und einem falschen Manfred. Zwischen all dem der schielende ‚Junge für alles’, Ben, der durch Angela, die süße, sexy Praktikantin des TV-Pfarrers, mit einem heißen Kuss für immer von seinem Handikap geheilt wird.

‚Flowerpower’ (Komödie/6 Personen, Uraufführung 2011 Komödie Dresden, Gebr. Mai Verlag)
Die vor dreißig Jahren nach Amerika ausgewanderte Pia kündigt überraschend ihren Besuch bei ihrer deutschen Schwester Barbara an. Die beiden sehen sich nach Jahrzehnten zum ersten Mal wieder. In ihrer Jugend haben sie sich geschworen, niemals reich und ‚bürgerlich’ zu werden und niemals zum ‚bösen’ Establishment zu gehören. Sollte eine von ihnen wider Erwarten zu Reichtum gelangen, muss sie ihr Vermögen fifty-fifty mit der Schwester teilen.

‚Das Leben kann so schön sein’ (Komödie/8 Personen, Co-Autor: Tommi Busse)
Eine Berliner ‚Mutti’, eine russische Prostituierte und ein türkischer Hausmeister kümmern sich um das Glück einer afrikanischen Asylbewerberin, um die ideologische ‚Bekehrung’ eines Skinheads und um dessen Verheiratung – eine handfeste Komödie um Zuwanderung, Religion, Moral, Unmoral und Liebe in all ihren Schattierungen -; eine Burleske mit zeitgemäßen Charakteren, ihren Sorgen, ihren Nöten und einem Happy End.

‚Maria Stuart und Elisabeth’ (Drama/3 Personen, Uraufführung 2001 Pasinger Fabrik München, Bühnenverlag: Ahn & Simrock)
Elisabeth, Königin von England, liebt insgeheim ihre Gefangene Maria Stuart, obwohl sie deren Tod herbei wünscht, um so ihre Nebenbuhlerin um die Englische Krone aus dem Weg zu schaffen und unangefochten herrschen zu können. Als sie den berechtigten Verdacht schöpft, dass ihr Vertrauter, Graf Leicester, ein doppeltes Spiel spielt und sie mit Maria betrügt, fordert sie, dass der Graf seine Unschuld beweist, indem er das Todesurteil an Maria selbst vollstreckt. Auf ihr allerletztes Flehen um Marias Liebe reagiert diese mit stolzem Schweigen. Elisabeth erschießt sie.

‚Ritter in der Not’ (Drama/2 Personen, Uraufführung 1986 Modernes Theater München)
Georg Ritter ist Maschinenstürmer, ein 'Don Quixote', der die fixe Idee hat, gegen Telefon, Strom, Fernsehen, Radio und Internet kämpfen zu müssen. Er hat sich in seiner Wohnung verschanzt, nimmt den auf ihn angesetzten Kontaktpolizisten Bauer als Geisel und 'dreht ihn um'. Bauer wird zu seinem 'Sancho Pansa'. Als Ritter in einem unvorsichtigen Moment ans Fenster tritt, wird er von einem Scharfschützen erschossen. Bauer, dessen Weltbild durch die Tage mit Ritter komplett aus den Fugen geraten ist, bleibt allein zurück, wird von einem Polizeipsychologen in Gewahrsam genommen und findet mit diesem und seiner gewohnten Umwelt keinen gemeinsamen Nenner mehr.

‚Wie drei Könige nach Hause fanden’ (Kinderstück/6 Personen, Uraufführung 1978 Stadttheater Konstanz)
Als ein Komet am Planeten der drei Kinderkönige Caspar, Melchior und Balthasar vorbei fliegt, entschließen diese sich, ihm zu folgen und landen auf der Erde. Während der Reise sind sie erwachsen geworden. Der Komet bleibt über dem Stall von Bethlehem stehen.

Zehn verschiedene Soloprogramme als Komiker und Kabarettist
(Deutscher Kleinkunstpreis 2004)

 

AUTOR TV/FILM

‚Die Viersteins’ PRO7 (Headwriter/Autor 5 Folgen)

‚Quast’ BR (Co-Autor)

‚Urbilder-Früherfahrungen’ WDR (Co-Autor)

‚Die Momskys’ Scotia Verleih